.

Freie Bürger Union e.V.
Kreisverband Augsburg
Home
Neuigkeiten Frei
Programm Bürgernah
Termine Unabhängig
Kontakte
Pressemitteilung zum Schicksal des christlichen Volkes der Assyrer-Chaldäer-Suryoye im Irak vom 30.12.2008  

Das christliche Assyrer-Chaldäer-Suryoye Volk im Irak erleidet seit dem Sturz des Baath Regimes eine blutige Vertreibungspolitik. Diese Volksgruppe lebt ihren Glauben seit über 2000 Jahren. Die älteste christliche Volksgruppe dieses Landes ist heute vor dem Aussterben bedroht.
Wir appellieren zur Hilfe!

Das Assyrer-Cheldäer-Suryoye Volk hat den Sturz der Diktatur Saddam Hussein mit jubelnden Massen willkommen geheissen. Sie erhofften sich Gerechtigkeit, Freiheit und Modernität in einem demokratischen Irak. Stattdessen werden sie wegen ihrer Glaubensrichtung verspottet, diskriminiert und auf grausame Art massakriert. Ergebnis dieser Barbarei ist die Vertreibung der Assyrer-Chaldäer-Suryoye aus dem Irak. Aufnahme finden die Flüchtlinge in Syrien, Jordanien und in türkischen Camps unter miserablen Bedingungen. Nach dem Sturz des Baath Regimes war der prozentuale Anteil der Christen im Land 3%, die erschreckende Zahl von 41% christlichen Flüchtlingen bedarf eine Hinterfragung. Von den 1,5 Millionen Assyrer-Chaldäer-Suryoye leben heute aufgerundet nur noch 500.000!
Aktuell sind die Assyrer-Chaldäer-Suryoye in der Stadt Mossul sehr von dieser Terrorwelle betroffen. Fundamentalistische Moslems haben vom 06. bis 15. November 2008 mehr als 17 Christen ermordet, darunter befindet sich ein 4 jähriges enthauptetes Mädchen.
Die im Sommer 2003 angefangenen Terroranschläge entwickelten sich in den letzten 5 Jahren zu einer systematischen Vertreibungspolitik. Terroristen verdrängten das Assyrer-Chaldäer-Suryoye Volk aus den Grossstädten wie Basra und Bagdad in den Norden. In seinem historischen Gebiet, die Ninveh Ebene, konnte sich das Assyrer-Chaldäer-Suryoye Volk sammeln und in 2007 international eine autonome Sicherheitszone fordern. Trotz Zusage der irakischen Regierung und dem irakischen Ministerium wird die Realisierung solch einer Autonomie hinausgezögert.

Extremisten töteten daraufhin mehr als 25 christlichen Arbeitgeber in der Hauptstadt Bagdad und diskriminierten junge Studentinnen in den Schulen. Im selben Jahr verteilen Islamisten Flugblätter mit folgender Mitteilung: „entweder konvertieren die Christen zum Islam über oder sie sollen innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen.

Auf Grund dieser katastrophalen Situation rufen wir die deutschen Politiker, Medien und Menschenrechtler dazu auf sich für die Assyrer-Chaldäer-Suryoye im Irak einzusetzen. Unschuldige und wehrlose Menschen werden, im Schatten eines Krieges, wegen ihrer ethnischen und religiösen Differenz verfolgt. Die Assyrer-Chaldäer-Suryoye in den Flüchtlingscamps in Syrien, Jordanien und der Türkei brauchen materielle Hilfe um den Winter zu überstehen, vor allem Medikamente. Auch möchten wir die Forderung nach einer autonomen Schutzzone stark betonen und Ihnen klar machen, dass ohne die Gewährleistung von aktiver Sicherheit das Christentum und die indigene Volksgruppe des Iraks ausgerottet werden.

Schauen Sie nicht tatenlos zu wie durch Ausrottung und Abwanderung die Wurzeln eines Volkes sich langsam immer weiter auflösen!

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie bereit sind:
  • Sich für eine funktionierende Demokratie im Irak einzusetzen.
  • Sich die Anliegen des bedrohten Assyrer-Chaldäer-Suryoye Volk näher bringen zu lassen.
  • Die Forderung einer Autonomie, für das gefährdete Assyrer-Chaldäer-Suryoye Volk, mit zu unterstützen.
Lasst uns gemeinsam einen Genozid vermeiden!
       
Impressum | Disclaimer